Workshop Umbau LiFePo4

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    imported_Berny
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    Workshop Umbau LiFePo4 #
    geschrieben von: JPKessler user status icon global
    Datum: 05. November 2009 09:17

    Hallo Ansgar und Umbauinteressierte

    Von verschiendenen Seiten werde ich auf meinen LiFePo Umbau angesprochen, ich habe diesen mal kurz zsammengefasst.

    Also ich habe 2×27 Zellen (40Ah von Lipopwer) hochkant liegend und Pole nach aussen montiert, mehr hat im Schacht auf den mm nicht Platz, alles darüber hinaus gehende musst du vorne montieren. Fotos habe ich keine gemacht, ich bin leider ein schlechter Dokumentator….der Umbau war eher leicht zu bewerkstelligen, einfach alle Zellen mit einem Ladegerät laden (bis der selektierte Balancer reagiert) und montieren.

    Die beiden Reihen Zellen habe ich in einer Art Sandwich zusammen gefasst, indem ich unten und oben eine Holzplatte (Zeichnung vorhanden) mit 2 Spannsetz befestigt habe, darauf habe ich die Steuerung und das Ladegerät befestigt, wie beim Original SAM, Kabel Sicherung und alles andere ist Original…dieses Sandwich verhindert den Kurzschluss, wenn die Batterie hin und her rutschen würde, tut sie nicht , da kein mm Platz

    Steuerung umprogrammieren: Andy Mühlebach 0796725068 (Kosten weiss ich nicht)
    – Höchstspannung begrenzen
    – Tiefstspannung begrenzen (ersetzt eigentlich den <12V Spannungsmesser)
    – Reku auf 3.5/7Kw auch wegen dem Zahnriemen, (ev. 5Kw/7Kw einstellen)
    – Usw.
    – Ev. Leistung (15Kw) reduzieren, ab 12Kw ist der SAM spritzig genug, auch für hügeliges Gelände (Fribourger Voralpen), erhöht die Lebensdauer vom Reifen und Zahnriemen

    Ladegerät: neues EEPromt bei ASMO GMBH: Hr. Wick (Kosten ca. 100.- Franken)

    Zusätzliches Mat:

    1 Spannungsmessgerät 200V
    1 Spannungsgerät <12V für die schwächste Zelle
    2 Bodensandwichplatten aus Holz (ca. CHF 80.-)
    2 Spannset 4m (mit oder ohne Schweizer Kreuz drauf);)
    1 Kunststoffkiste für vorne, die gross genug ist für die übrigen Zellen

    Wie wird der SAM alltagstauglich:

    – Vordere Schutzblechhalterungen aus INOX (Selberbiegen und schweissen lassen, da unbezahlbare Bastelarbeit)
    – Breiter Zahnriemen (Kosten bei Andy fragen)
    – Zahnriemenschutzbügel (bei Andy fragen)
    – Vorderer Blinker anders anlöten, damit die Kontakte ausserhalb des Spritzwassers sind (Andy fragen)
    – Heiz-Lüfter mit 24V betreiben (Kosten ca. 180 Franken bei Andy)
    – Sommer und Winter mit Winterreifen fahren, bei diesen Geschwindigkeiten spielt das keine Rolle
    – Vorsicht, diese 40Ah Zellen sind auf dem Papier eigentlich zu schwach (Dauerstrom 1C 40Ah ist zuwenig, es müsste min 2C sein, zumindest für hügeliges Gelände), im Moment machen sie aber gute Laune, weil sie besser sind als auf Papier angegeben, aber ev. ändert sich das mit dem Alter,Temp. Usw…!?
    – Reichweite 80Km+ Zellspannung >3V bis ganz kurz vor Schluss (die Reichweitenanzeige ist bei mir der Tageskilometerzähler) Die Einzelspannungsanzeige wäre zu träge.

    So, in Kürze ist das alles was mir gerade einfällt, mit meinem Sam bin ich im Moment sehr zufrieden, seit bald 5000km ist er nicht mehr stehengeblieben, und das bei min. 80km Reichweite (172V40Ah), So müsste es eigentlich sein.

    Wenn ihr Umbauwilligen euch zusammentun würdet, würde ich mich zu einem Workshop überreden lassen, ev. bei Andy in der Nähe von Winterthur, ich könnte dann auch die beiden Sandwich Bretter besorgen, wenn ich weiss wie viel es sind, ich betrachte diese beiden Bretter als zentral, da sie wenn sie passend gefertigt werden, auch ein bisschen die Lärmemissionen reduzieren (Zufall)

    Gruss

    JPK

    #2120
    imported_Berny
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    Re: Workshop Umbau LiFePo4 #
    geschrieben von: Harald Dreher user status icon global
    Datum: 05. November 2009 15:51

    Hallo Jean-Pierre,

    vielen Dank für den ausführlichen Workshop :spos::spos::spos:

    Bezüglich der Belastbarkeit der 40Ah LiNANO-Akkus kann ich folgende Messungen bestätigen:

    3C Dauerbelastung (120A) bei 25°
    5C kurzzeitig (200A).

    Man darf diese 1.Wahl Zellen- geprüft und selektiert- niemals mit den Ebay-Akkus (ungeprüfte Palettenware) vergleichen !

    Ihr könnt Eurem SAM also ruhig mal die Sporen geben, ohne der Batterie zu schaden ;)

    Viele Grüße aus Hannover
    Harald Dreher

    #2121
    imported_Berny
    Mitglied

    Hier auch nochmal mein Senf (z.Teil aus meinem Beitrag vom 21.07.09 kopiert)

    Meine Erfahrungen mit dein 50Ah LiFePO4 von HiPower waren bisher (2000km) sehr gut, gute Reichweite von ca. 100km (2x vorsichtig 120km) – im Normalfall nutze ich nur ca. 60km. Leistung ist top. Ich habe hier nicht gedrosselt wie JPK, sondern hab den Carbon GT seit ca. 3000km als Riemen drauf – mal sehen wie lang er haelt.

    Dinge zu beachten:
    1) abgerundete Schrauben an allen Terminals damit die Kabel (BMS) sich nicht wundscheuern koennen.
    2) Zellen befestigen, hierzu habe ich die Zellen in 3er oder 4er Packs zusammengeklebt (Klebeband) und diese Packete dann gegen Verrutschen mit hochisolierndem Abstandsmaterial aus dem Schaltschrankbau an der Schublade verankert (keine Bewegungsfreiheit).
    3) Kunstoff wurde des weiteren zur Isolierung und als Abstandshalter an kritischen Stellen verwendet.
    4) Hauptsicherung (versetzt) und Motorsteuerung (original Lokation) finden weiterhin im Batterietunnel platz.
    5) laengere Zellverbindungen wurden aus laminiertem Kupfer passgenau hergestellt und mit dickem Schrumpfschlauch isoliert. Die Zellen welche hintereinander liegen werden durch Kunststoffabstandshalter daran gehindert das ein Kontakt einer Zelle am Gehaeuse einer anderen Zelle reiben kann.
    6) BMS Kabel wurden am Ende der Schublade durch ein Loch (Kantenschutz nicht vergessen) in den Raum unter dem Soziussitz gefuehrt (Fummelei)

    Hier nun nochmal ein paar Details:

    Zitat
    Markus L

    Also ich habe nun 56 Stueck Highpower (gekauft ueber Juegen Peters, bastelwastel24.de) als Antriebsbatterien eingebaut. Diese Anzahl entspricht recht gut der Spannungen die bei den Bleibatterien vorhanden waren und bedarf deshalb z.B. auch keiner Anpassungen am Zivan etc.

    Mit deutlichem Verdrahtungsaufwand (siehe Bilder) passen die 50Ah Zellen in die Batterieschublade und Hipower erlaubt es auch das man die Batterien legt. Die Motorsteuerung passt auch weiterhin rein, nur das Ladegeraet musste weichen. Es findet, zusammen mit dem BMS, hinter dem Ruecksitz platz.

    Erste Erfahrungen sind gut (bisher nur knapp 100km gefahren …. und erst 2 normale Autos ueberholt :). Ich kann nun mit dem SAM im Ueberlandverkehr gut mithalten, bin kein Verkehrshindernis und hab auch noch meinen Spass. Die Spannung bricht zwar noch immer bei Belastung etwas ein (habe alles mit 25qmm Kupferlaminat verbunden) aber lange nicht so wie bei meinen alten Bleiern, die Endgeschwindigkeit (96kmh bei mir laut Tacho) ist gleich geblieben, aber ist nun auch auf der Ebene oder bei leichter Steigung zu erreichen (vermutlich aufgrund der hoeheren Spannung bei hoher Belastung). Vorher war dies nur bei leicht abschuessiger Strecke moeglich. Die knapp 80kg Gewichtsersparnis helfen sicherlich auch.

    Der Hersteller gibt die Dauerentladung bis 1C an (also 50A, was auch meist ausreicht) und Kurzzeitbelastungen (bis 10 Sek, reicht allemal zum Beschleunigen) von bis zu 2C sind auch kein Thema.

    Hier ein paar Bildchen

    1) alte Bleier raus (die Effektas konnten kaum mehr 1kwh speichern)

    2) neue LiFePO4 Zellen einpassen, passen wie kalkuliert, 6 stehen in der Mitte, 2 liegend an der Seite – im hinteren Teil wo die Motorsteuerung ist habe ich die Akkus dann auf die breite Seite gelegt, 3 uebereinander, 2 nebeneinander – der Kabelkanal in der Mitte

    3) hier nun das gesamte Rack mit der Verkabelung fuer Zellenspannungsueberwachung und Zellentemperatur (die bunten Adern). Die Sicherung und der LEM Wandler fuer das SOC sind in der Mitte angebracht.

    4) und hier sieht man schoen wie das alles reinpasst …. Millimeterarbeit an den Seitenteilen, auch sieht man die Kuehlschlaeuche, die Motorsteuerung im hinteren Teil sowie die ganzen anderen Kabel etc.

    Die Bordspannung wollte ich auch noch unterbringen, das hatte rechnerisch auch gereicht aber wurde mir beim Einbau zu eng. Ich hab dann lieber etwas mehr abstand zwischen den Zellen im hinteren Teil gehalten und werde die 4 Zellen fuer die Bordversorgung vorne einbauen wo derzeit noch die 12V Effekta Bordbatterie sitzt. Vielleicht lasse ich diese auch.

    1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.09 22:08 durch Markus L.

    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.09 11:36.

    #2122
    imported_Berny
    Mitglied

    Re: Workshop Umbau LiFePo4 #
    geschrieben von: Efried user status icon global
    Datum: 28. November 2009 15:29

    Würde mich interssieren:
    – was der Spass gekostet hat
    – ob ein Loadbalancing beim Rekuperieren eingebaut ist
    – beim Laden nehme ich das an

    #2123
    imported_Berny
    Mitglied

    Re: Workshop Umbau LiFePo4 # NEU
    geschrieben von: JPKessler user status icon global
    Datum: 29. November 2009 18:01

    Es hat ca. CHF 8000.- (5300Euro) gekostet.
    Beim Rekupieren und beim Laden sind meines Wissens die Balancer aktiv.(ev. bei Vollladung der Batterien bei Reku. überlastet, weil die nur 1.5A verheizen können, das war bissher aber kein Problem)

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