Eine ganz normale Woche…

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    Eine ganz normale Woche… #
    geschrieben von: Bernd Rische user status icon global
    Datum: 20. Mai 2008 16:52

    Hallöchen,

    ich wollte hier mal eine „ganz“ normale Woche beschreiben was hier so abgeht. :rp:

    Das ganze fing eigentlich eine Woche früher an, nachdem ich die Information bekommen habe, welche Batterien gebraucht werden.
    Wurden die Batterien bestellt und 3 Tage später hat meine fantastische Freundin mal die Lieferung von 49 Batterien angenommen. :cheers:
    Dementsprechend fange ich abends nach meinem normalen Arbeitstag (von 06.30 aus dem Haus gehen und 21.15 wieder angekommen)
    die Batterien zu überprüfen. Das heiße ich lade alle Batterien auf, entlade die Batterien und zeichne die Entladekurve auf.
    Um zum einen defekte zu erkennen bzw. um eine Selektion von gleichartigen Batterien zu machen.
    Als nächstes wurden alle Batterien wieder geladen und alle komplett symmetriert.
    Dieses symmetrieren dauert mal so eben 4 Tage Dauerladung. 😮
    Neben den nächtlichen Messaktionen überprüfe ich einen SAM der bei mir zur Reparatur steht,
    da er während der Fahrt plötzlich komplett ausfällt.
    Bzw. es werden allgemeine Email-Anfragen über den SAM beantwortet
    Tagsüber versucht man sich mit dem Thema Export der Batterien in die Schweiz einzuarbeiten.
    Allein wenn man die Anleitung zum Ausfüllen des Einheitspapiers für die Ausfuhr durchließt
    greift man sich an den Kopf. Es sind halt nur mal für ein Formular ein Handbuch über 154 Seiten…:angry:

    Am letzten Samstag mache ich mich dann um 8.00 Uhr morgens auf den Weg in die Schweiz.
    Treffe mich mit Andy und Willi vom SAM-Service Schweiz an der Grenze und erleben dort
    die volle Bandbreite von Freundlichkeiten bis zum reinstem Grauen des Zolls.
    Das Beste war noch die nette Grenzbeamtin aus der Schweiz die wir erleben durften,
    nachdem schon einige genervte Gesichter uns weitergeleitet hatten.
    Es war auch schon eine Unverschämtheit am Samstag mittag geschäftlich was exportieren zu wollen.
    Die nette Beamtin meinte nur noch ob wir eigentlich wissen, dass in 40 Minuten Feierabend wäre
    und wir jetzt noch ein Formular ausfüllen wollen….:mad:
    Nachdem wir dann aus lauter Furcht mal eben für das Ausfüllen eines Formulars 45,-¤ gezahlt hatten
    (zumindestens die Mitarbeiterin der Spedition war der Lichtblick an der Grenze) durften wir
    endlich die Ausfuhr anmelden und durch den Zoll bringen.
    Also machten wir uns dementsprechend weiter nach Attikon um endlich die Batterien
    in den bereits zerlegten SAM durch Willi einzubauen.

    Das wir unseren Humor nicht von solchen Grenzerfahrungen nehmen lassen,
    konnte dann noch Thomas (der mit der No. 061 ,-)), der zu uns gestoßen war, erleben.
    Neben den Umbauarbeiten wurde der interessante Austausch aller Beteiligten welche Erfahrungen in der letzten Zeit gemacht hat gepflegt.
    Nachdem die Batterien eingebaut wurden, wurde ein weiterer Test der Batterie durchgeführt
    und dabei das Ladegerät neueinjustiert.

    Am Sonntag wurden letzte Justagen des Ladegerätes durchgeführt und der SAM angefangen wieder zusammen zubauen.
    Sonntag nachmittag mache ich mich auf den Heimweg nach dem ich im Lager noch mal Schoppen war ;-)
    Als ich um 19.00 Uhr endlich zu Hause angekommen bin, durfte ich mal meine Freundin für 2 Stunden sehen.
    Während dieser Zeit bereitete ich aber schon wieder meine Abreise vor,
    da ich um 22.00 Uhr den Zug nehmen musste damit ich die bestellten Ersatzteile nach Kiel bringen konnte.
    Zwischendurch wurden noch ein paar Telefonanrufe gemacht um über Ersatzteile und Batterien
    zu informieren.

    Am Montag morgen gegen 10.00 habe ich Tom aus Oslo kennen gelernt,
    der den nördlichsten SAM fährt und eine Seitenscheibe brauchte.
    Nachdem wir nach langen rumfragen rausbekommen hatten, dass es 550,-¤ kosten würde
    den Fensterrahmen zu verschicken haben wir uns den Weg ausgesucht.
    Tom ist mit seinem Sohn per Fähre 19 Stunden von Oslo nach Kiel gefahren und ich eben 700km mit dem Zug.
    Er hatte fast 4 Stunden Aufenthalt die wir genutzt haben um uns in englisch über den SAM zu unterhalten.
    Montag abend um 21.30 bin ich dann endlich wieder zuhause angekommen um dann die letzten Emails zu verschicken die ich im Zug geschrieben hatte.

    Das mal auch als Entschuldigung warum ich in der letzten Zeit nicht sehr Aktiv in der Öffentlichkeit war bzw. mal als Hintergrundinformation womit wir uns beschäftigen.
    Dafür haben wir mal gelernt, wie man Im-/Exportiert, das Ladegerät einjustiert, zwischendurch
    wurde das Meßsystem für den Batterieservice verbessert und ich wieder 2 neue SAM Fahrer kennen gelernt habe.

    Bis denne

    Berny
    (SAM No. 040 / EVT 168 / ELMOTO / TWIKE 680 / Innoscooter Retro L / Citroên C-Zero)

    #1500
    imported_Berny
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    Re: Eine ganz normale Woche… # NEU
    geschrieben von: Andy Mühlebach user status icon global
    Datum: 20. Mai 2008 17:37

    Hallo Berny

    Ich möchte Dir auch mal in aller Öffentlichkeit für Deinen unermüdlichen Einsatz für die SAM-Gemeinde danken…

    Seien wir doch mal ehrlich – ist nicht selbstverständlich in dieser Zeit !

    Herzlich

    Andy

    #1501
    imported_Berny
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    Re: Eine ganz normale Woche… # NEU
    geschrieben von: Harald Dreher user status icon global
    Datum: 20. Mai 2008 21:33

    Auch von mir aus dem Norden Deutschlands vielen Dank im Namen aller SAM-Piloten mit größtem Respekt an Berny !!!

    Viele Grüße aus Hannover
    Harald Dreher

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